Über die verschiedenen Klassen im Motorrad Grand Prix

Die MotoGP Weltmeisterschaft ist schon fast zu Ende und das letzte Rennen am 17. November 2019 ist der große Preis von Valencia im Circuit Ricardo Tormo. Während wir zuhause sitzen und gemütlich an unserem Handy Tetris spielen oder am Tablet im Sunnyplayer Casino surfen, machen sich die MotoGP Fahrer für ihr letztes Rennen fertig. Beim Motorrad Grand Prix gibt es wie in jeder anderen Sportart verschiedene Kategorien und Klassen. Damit du vor dem letzten Rennen alle Informationen hast und Bescheid weißt, solltest du diesen Artikel lesen. Wir stellen die verschiedenen Klassen vor und erklären die Unterschiede. Viel Spaß.

Die Königsklasse: MotoGP

Wir fangen direkt mit der besten und höchsten Klasse an: MotoGP. Das ist die Königsklasse der Straßenrennen auf Motorrädern. Amtierender Weltmeister 2018 ist hier Marc Marquez, doch bald wird es einen neuen Weltmeister geben. In der Königsklasse gibt es verschiedene Regelungen und Regeln. Die Maschinen sind 157 kg schwer und bringen bis zu 360 km/h auf den Tacho. Die Motorräder haben offiziell 260 PS starke Motoren, mit denen sie den Zuschauern so richtig einheizen können. Im Gegensatz zu den niedrigeren Klassen gibt es bei MotoGP keine Einschränkungen. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass exotische Materialien verwendet werden, technisch innovative Konstruktionen eingebaut werden und unterschiedliche Konfigurationen für den Antrieb eingesetzt werden. Das ist natürlich nicht ganz billig. Ein MotoGP Gerät kostet über 2 Millionen Dollar. Wow. Aufgeteilt sind die Fahrer nach ihren Teams und Motorradherstellern.

Die zweite Liga – Moto2

Wer es noch nicht bis ganz in die Königsklasse schafft, der fährt wohl in der Moto2 Liga mit. Die Maschinen bringen hier nur bis zu 290 km/h Geschwindigkeit auf und haben ein Triebwerk von 765 ccm. Das Gewicht der Motorräder ist mit 215 kg deutlich schwerer als bei der MotoGP. Die Motoren bringen eine Leistung von 140 PS und eine Drehzahl von 18.000 pro Minute. Um für alle Fahrer eine gleiche Ausgangslage zu schaffen, gibt es die Vorgabe, dass alle Motorräder eine Einheitselektronik von Magneti Marelli haben müssen. So kommt es noch mehr auf die Leistung des Fahrers an und nicht so sehr auf die Technik, die der Hersteller mit sich bringt.

Moto3 – die kleinste Klasse

Nach der Moto2 Liga kommt logischerweise Moto3. Das ist die kleinste Klasse der Motorrad Weltmeisterschaft. Die Motorräder haben hier die meisten Vorschriften. Dadurch sind aber auch die Kosten der Maschinen im Vergleich zur MotoGP relativ überschaubar. Die Reifen der Motorräder sind deutlich dünner als bei der Moto2 Klasse und das Mindestgewicht liegt bei schlanken 148 kg. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h und die Maschinen bringen bis zu 55 PS. Wer es schafft sich in der Moto3 Klasse zu beweisen, hat gutes Potenzial in Moto2 und vielleicht sogar in MotoGP aufzusteigen.